Rahsegelboote PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
in:
Dänemark / Deutschland / Polen / Schweden / Finnland /
Norwegen

GarnsickenDas Rahsegel erscheint uns heute wie ein Relikt aus den Tiefen der Zeit.
Es ist in Deutschland in erster Linie das Segel der Wikinger. Aber es wurde auf verschiedenen Booten bis ins 20. Jahrhundert hinein genutzt - unauffällig, in den Nieschen der maritimen Wirtschaft.
Im Süden Skandinaviens und an den südlichen Küsten der Nord- und Ostsee verschwand das Rahsegel bis auf wenige Ausnahmen ziemlich schnell nach dem Ausgang des Mittelalters. Im skandinavischen Norden hielt es sich dagegen ohne nennenswerte Konkurrenz bis zum ersten Weltkrieg.
Mit dem Segel verlor sich auch die Spur der Boote, denn Boot und Segel sind aufeinander abgestimmt. Wird die Riggform gewechselt, wie es oft geschehen ist, muss auch der Rumpf verändert werden. Er verliert seine prägende Merkmale, wird neuen Anforderungen angepasst und die Spur des Rahsegels beginnt sich zu verwischen. Dennoch haben sich einzelne Typen bis heute erhalten.
Für die Erhaltung der Boote kann man mehrere Ursachen bestimmen.

Einerseits sicherten spezielle Fangmethoden in der Fischerei oder die lohnende Verwendung in bestimmten Bereichen des Frachtverkehrs den Fahrzeugen ein längeres Überleben.

Andererseits scheinen auch regionale geografische Bedingungen eine fortgesetzte Verwendung der Boote nahe gelegt zu haben.

Drittens kann man das Festhalten an Traditionen bzw. das Traditionsbewußtsein einer bestimmten Gegend als Ursache für die Infahrthaltung von Rahsegelfahrzeugen nennen.

Im Folgenden wird versucht einen Überblick über Rahsegelfahrzeuge in ausgesuchten Ländern des europäischen Nordens zu geben.
Der Verfasser des Artikels erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist für weiterführende Hinweise dankbar.

Rahsegelboote in:

Dänemark
Deutschand

Polen

Schweden
Finnland
Norwegen



Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 19:04 Uhr